Leiharbeit abschaffen




Breite Beteiligung an der Kampagne zur Abschaffung der Leiharbeit

Der Zorn auf die Menschenhändler ist enorm, aber nur Taten helfen weiter

Wir haben mit der Kampagne zur Abschaffung der Leiharbeit anscheinend den Nerv von vielen KollegInnen getroffen. In mindestens 30 Städten werden öffentliche Aktionen vorbereitet, ebenso wird es eine koordinierte Informationsarbeit in verschiedenen Großbetrieben der Metall- und Automobilindustrie geben, wo Kolonnen von LeiharbeiterInnen eingesetzt sind - oder waren.

Die doppelte Ausbeutung der LeiharbeiterInnen und ihre Verwendung als variable Menschenmasse, um Druck auf die noch Festangestellten auszuüben, ist anscheinend auch vielen KollegInnen aus den sozialdemokratischen DGB Gewerkschaften ein Dorn im Auge. So werden sich eine ganze Reihe von ihnen mit Flugblattaktionen solidarisch an der Kampagne beteiligen.

Aus Sicht der FAU und der uns nahestehenden Organisationen ist das sehr begrüßenswert, da unter den momentanen Machtverhältnissen klar ist, dass die IG Metall ein Schlüssel dazu ist, ob LeiharbeiterInnen weiterhin nach Dumpinglohntarifverträgen der der christlichen Pseudogewerkschaften und der DGB Tarifgemeinschaft bezahlt werden, oder ob - ohne diese Tarifverträge - nach dem Gesetz gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt werden muß. Und das wäre das Ende der Leiharbeit und dieser Form des Menschenhandels.



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