Leiharbeit abschaffen




Leiharbeit in Namibia vor dem Ende

DA-Online: Leiharbeitsfirma scheitert mit Klage. LeiharbeiterInnen genießen gleiche Rechte

Seit mehreren Jahren währte nun der Rechtsstreit, wobei die Leiharbeitsfirma African Labour Services (ALS) gegen einen Abschnitt im New Labour Act klagte. Ende letzten Jahres berichtete die DA bereits über diesen langjährigen Vorgang (siehe Verleihen oder versklaven?). Ausgangspunkt war der Absatz 128, der Leiharbeit damals faktisch verboten hat und sie als Sklaverei brandmarkte. Dieser Absatz wurde jedoch alsbald durch die Justiz per richterlichen Schiedsspruch wirkungslos. Die Regierungspartei SWAPO kündigte Nachbesserungen an.  [Mehr]

Durch Leiharbeit vom DGB „Equal Pay“ Adé

Der 1. Mai in Solingen

Wir dokumentieren hier das Flugblatt zum 1. Mai in Solingen vom Aktionsbündnis „Antileiharbeits-Initiative Düsseldorf “ und Tripple X (Unabhängige Arbeitslose Düsseldorf) .

Mit dem Auslaufen der derzeitigen Leiharbeitstarifverträge am  31.10.2013 ergibt sich erstmals seit der Deregulieung der Leiharbeit  vor 10 Jahren die einmalige Chance den Niedriglohnsektor Leiharbeit wirkungsvoll zurück zu drängen.
 [Mehr]

DGB-Tarifgemeinschaft sabotiert weiterhin Gleichbezahlung von LeiharbeiterInnen!

Equal Pay soll durch Tarifvertrag erneut ausgehebelt werden

Die IG Metall hat im Namen der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit Anfang März die Tarifverträge mit den Leiharbeits-Verbänden BZA (BAP) und iGZ fristgerecht zum 31. Oktober 2013 gekündigt. Deshalb hätten ab 1. November 2013 LeiharbeiterInnen einen generellen Anspruch auf gleichen Bezahlung («Equal Pay»). Gleichzeitig jedoch kündigte die IG Metall im Namen der Tarifgemeinschaft an, ab sofort über einen neuen Tarifvertrag zu verhandeln und diesen in den nächsten Wochen zum Abschluss bringen zu wollen. Durch dieses Manöver wäre der Gleichbezahlungsanspruch erneut zum Nachteil aller Beschäftigten der Branche unterlaufen. Ein neuer Tarifvertrag bedeutet eine Schlechterstellung gegenüber der gesetzlichen Regelung, also ein Lohndumping für alle LeiharbeiterInnen, unabhängig davon, ob sie Mitglieder einer der beteiligten DGB-Gewerkschaften sind oder nicht!
 [Mehr]

Viel Grau und wenig Licht für Leiharbeit - FAU Kiel und FAU Flensburg lassen nicht locker

Zeitarbeitsfirmen auf Kieler Jobmesse rückläufig

Am 29.9.2012 fand in Kiel zum fünften Mal die Barlag-Jobmesse statt. Seit mehreren Jahren demonstriert auch die FAU Kiel zusammen mit der FAU Flensburg gegen das absurde Konzept einer solchen Messe, auf der BesucherInnen sich in sozialpartnerschaftlicher Manier vor den Ausstellern zur Schau tragen sollen. Bewerbungsmappenchecks, Verhaltenstraining und Karrieretips sollen den zukünftigen Job-Empfängern helfen, die eigene Person optimal zu vermarkten. Möglichst gedankenlos sollen so auch die miesesten Jobs noch dankend in Empfang genommen werden.
 [Mehr]

Der neue IGM Tarifvertrag: Fortsetzung des systematischen Betruges an den LeiharbeiterInnen

Schlechterstellungstarifverträge für weitere fünf Jahre abgeschlossen

Mit der markigen Parole "unbefristete Übernahme und faire Bedingungen für Leiharbeiter" präsentierte die Industriegewerkschaft Metall (IGM) im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kürzlich ihren neuen Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie. Grund für uns, an dieser Stelle einmal nicht die Auswirkungen dieses Tarifvertrages auf die Stammbelegschaften in der Metall- und Elektroindustrie zu betrachten, sondern die Auswirkungen auf die steigende Zahl der LeiharbeiterInnen und auf die die angeblich geschaffenen "fairen Bedingungen für Leiharbeiter".
 [Mehr]

Die Geschichte einer Lohneintreibung bei der SHR Personalmanagement GmbH

FAU Kiel auf Mission in Bad Segeberg, oder: Du und deine Zeitarbeitsfirma

Eigentlich ist alles glasklar: ein Arbeiter hat Anspruch auf ausstehenden Lohn von seinem ehemaligen Arbeitgeber, in diesem Fall einer Leiharbeitsfirma, was er durch die in dieser Branche üblichen Stundenzettel eindeutig belegen kann. Man könnte meinen: " Kein Problem, das wird halt geltend gemacht und gut ist." Was aber passiert, wenn ArbeiterInnen MigrantInnen sind und die Segeberger Zeitarbeitsfirma S.H.R. Personalmanagement GmbH heißt, spottet jeder Beschreibung und soll nun hier näher beschrieben werden.
 [Mehr]

Kiel: Voller Erfolg der Aktion gegen Leiharbeit auf JobMesse

Aktion der FAU Kiel und FAU Flensburg gegen Zeitarbeitsmesse im Oktober 2011

Mit einer Aktion auf der Kieler JobMesse machten die FAU Kiel und Flensburg am 29. Oktober 2011 Stimmung gegen Leiharbeit. Die Barlag-Jobmesse ist mittlerweile fast das ganze Jahr in vielen Städten Deutschlands unterwegs. In Kiel waren alleine 11 Leiharbeitsfirmen und insgesamt 70 Aussteller präsent. Ausstellungsort war die protzige Mercedes-Benz Niederlassung Ostsee mit 37.000 qm Fläche. Letztes Jahr gab es in Kiel nach ihren eigenen Angaben 10.000 BesucherInnen.  [Mehr]

Aufruf 1. Mai Berlin:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Leiharbeit abschaffen!

Im Lauf des letzten Jahrhunderts wurde der Arbeitsmarkt vielfach reguliert und wenigstens seine schlimmsten Auswüchse nach langen Kämpfen der Arbeiterbewegung per Gesetz eingedämmt. Zeitweise.
Doch heute werden wieder immer mehr Menschen als ArbeiterInnen zweiter Klasse behandelt: man arbeitet für 30% oder 50% weniger Lohn als die KollegInnen, obwohl man die gleiche Leistung bringt, hat weniger Rechte und kann willkürlich vom Arbeitgeber wieder entlassen werden.
 [Mehr]

Leiharbeitsmesse am 03. März in Ludwigsburg

"Sklavenhändler hast Du Arbeit für mich"

Ungeachtet der politischen 'Debatte' um Mindestlöhne und einer menschenwürdigen Regelung der Hartz4-Sätze (ALG II) findet am 03.03.2011 die Leiharbeitsmesse, bzw. der Sklavenmarkt in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) statt.
Veranstaltungsort ist wieder einmal die Musikhalle unweit des Ludwigsburger Bahnhofs. Der Menschenmarkt soll zwischen 8.00 und 12.00 Uhr abgehalten werden.

Interessant ist, daß die Arbeitsssuchenden unter Androhung von Sanktionen (- 10%) und ohne Hinweise auf Erstattung von Fahrkosten durch die zuständigen Jobcenter eingeladen wurden. Der Slogan lautet: "Zeitarbeit als Chance. Suchen Sie das Gespräch".


Berlin: „Moderner Sklavenhandel“

Veranstaltung: Fr, 25. Februar um 19.00 Uhr | Ort: FAU-Lokal, Lottumstr. 11 (nahe U2 Rosa-Luxemburg-Platz)

Dass sich die meisten Lohnabhängigen unter ihrem „Wert“ verkaufen (müssen), ist nichts, was im Kapitalismus verwundern sollte. Doch an „Arbeitgeber“ verkauft zu werden, um für rund 30 Prozent weniger Lohn zu schuften als die restliche Belegschaft, bei gleicher Leistung und weniger Rechten, ständig davon bedroht, willkürlich entlassen zu werden? Das ist moderner Sklavenhandel! So ergeht es bereits knapp 900.000 ArbeiterInnen in Deutschland, die von Zeitarbeitsfirmen an andere Unternehmen „verliehen“ werden – Tendenz steigend.

Doch wie genau funktioniert der Leiharbeitsmarkt eigentlich? Wer profitiert von ihm und in welcher Situation befinden sich die betroffenen ArbeiterInnen? Mit einem Vortrag möchte die Sektion Sozialwesen der FAU Berlin einführend über Probleme der Leiharbeit informieren und die aktuelle gesetzliche Situation beleuchten, unter besonderer Berücksichtigung des Sozialbereichs. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Referent: Daniel Wendt.

Weitere Informationen: http://www.fau.org/berlin

Nachricht 11 bis 20 | zurück | weiter




© 2017 Leiharbeit abschaffen | Impressum | RSS