Leiharbeit abschaffen




Leiharbeit in der Schweiz

Equal Pay mit zwei Tagen Kündigungsfrist

Auch in der Schweiz ist Leiharbeit – oder Temporärarbeit, wie sie hierzulande genannt wird – weit verbreitet. Die sogenannte Penetrationsrate (also der Anteil der Leiharbeiter_innen an allen Beschäftigten) ist sogar noch ein bisschen höher als in Deutschland.
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Ups, they did it again!

DGB Gewerkschaften verhindern „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ in der Leiharbeit

Zum 31. Oktober 2013 hatte die DGB-Tarifgemeinschaft die Tarifverträge mit den Leiharbeitsverbänden iGZ und BAP gekündigt. Damit war der letzte Tarifvertrag vom Tisch, der die Realisierung von Equal Pay und Equal Treatment für ca. eine Million Beschäftigte in der Leiharbeit verhinderte.  [Mehr]

In unser Fleisch, und ins eigene

DGB-Tarifabschluss Leiharbeit schreibt Ungleichbehandlung auf bis 2016 fest und bietet der untätigen Politik ein Feigenblatt

Am 1. November ist der neue Tarifvertrag für die Leiharbeit in Kraft getreten. Andreas Förster (FAU Berlin nimmt in der neuen "Direkte Aktion" eine erste Analyse vor. Ein ausführlicher Artikel folgt in der nächsten Ausgabe.

Interview zu Kampagne "Leiharbeit abschaffen"

Radio Blau (Leipzig) fragt bei der FAU Frankfurt nach

Interview mit Rolf Schneider von der FAU Frankfurt zur Leiharbeit abschaffen Kampagne der FAU. Zur Zeit laufen die Tarifverhandlungen der DGB Gewerkschaften mit den Leiharbeitsfirmen. LeiharbeiterInnen bekommen auf Grund des miesen Tarifs 30-40% weniger Lohn als die Festangestellten für dieselbe Tätigkeit. Gäbe es keinen Tarifvertrag, müßten die LeiharbeiterInnen denselben Lohn für dieselbe Arbeit bekommen.

Das Interview kann bei freie Radios nach gehört werden.

Heinrich-Böll-Stiftung: Illegale Leiharbeit durch Arbeitsgericht Berlin bestätigt

Kollege der FAU Berlin gewinnt in Prozess gegen grüne Stiftung

Heute wurde vor dem Arbeitsgericht Berlin einer Klage eines Kollegen auf Festanstellung durch die Heinrich-Böll-Stiftung statt gegeben. Das Gericht stellte fest, dass es sich bei dem Outsourcing-Modell der Heinrich-Böll-Stiftung nicht um einen Dienst- oder Werkvertrag handele, sondern um Leiharbeit, zu der jedoch die notwendige Erlaubnis fehlte.
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„ver.di steigt nicht aus“

… so lautet die „Schlagzeile“ des neusten ver.di-Newsletters der Kampagne Leiharbeit „UNGLEICH KORRIGIEREN“. Obwohl ver.di doch mittlerweile genug Gegenargumente gehört haben müsste, beharrt die Gewerkschaftsspitze auf Tarifverhandlungen mit der Leiharbeitsbranche, da sonst eine „Rechtsunsicherheit“ entstehe und die KollegInnen ihr equal pay einzeln einklagen müssten. ver.di reagiert damit auch auf einen offenen Brief von Gewerkschaftsmitgliedern, die gefordert hatten, aus den Tarifverhandlungen mit den Dachverbänden der Leiharbeit auszusteigen.
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Leiharbeit in Namibia vor dem Ende

DA-Online: Leiharbeitsfirma scheitert mit Klage. LeiharbeiterInnen genießen gleiche Rechte

Seit mehreren Jahren währte nun der Rechtsstreit, wobei die Leiharbeitsfirma African Labour Services (ALS) gegen einen Abschnitt im New Labour Act klagte. Ende letzten Jahres berichtete die DA bereits über diesen langjährigen Vorgang (siehe Verleihen oder versklaven?). Ausgangspunkt war der Absatz 128, der Leiharbeit damals faktisch verboten hat und sie als Sklaverei brandmarkte. Dieser Absatz wurde jedoch alsbald durch die Justiz per richterlichen Schiedsspruch wirkungslos. Die Regierungspartei SWAPO kündigte Nachbesserungen an.  [Mehr]

Durch Leiharbeit vom DGB „Equal Pay“ Adé

Der 1. Mai in Solingen

Wir dokumentieren hier das Flugblatt zum 1. Mai in Solingen vom Aktionsbündnis „Antileiharbeits-Initiative Düsseldorf “ und Tripple X (Unabhängige Arbeitslose Düsseldorf) .

Mit dem Auslaufen der derzeitigen Leiharbeitstarifverträge am  31.10.2013 ergibt sich erstmals seit der Deregulieung der Leiharbeit  vor 10 Jahren die einmalige Chance den Niedriglohnsektor Leiharbeit wirkungsvoll zurück zu drängen.
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DGB-Tarifgemeinschaft sabotiert weiterhin Gleichbezahlung von LeiharbeiterInnen!

Equal Pay soll durch Tarifvertrag erneut ausgehebelt werden

Die IG Metall hat im Namen der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit Anfang März die Tarifverträge mit den Leiharbeits-Verbänden BZA (BAP) und iGZ fristgerecht zum 31. Oktober 2013 gekündigt. Deshalb hätten ab 1. November 2013 LeiharbeiterInnen einen generellen Anspruch auf gleichen Bezahlung («Equal Pay»). Gleichzeitig jedoch kündigte die IG Metall im Namen der Tarifgemeinschaft an, ab sofort über einen neuen Tarifvertrag zu verhandeln und diesen in den nächsten Wochen zum Abschluss bringen zu wollen. Durch dieses Manöver wäre der Gleichbezahlungsanspruch erneut zum Nachteil aller Beschäftigten der Branche unterlaufen. Ein neuer Tarifvertrag bedeutet eine Schlechterstellung gegenüber der gesetzlichen Regelung, also ein Lohndumping für alle LeiharbeiterInnen, unabhängig davon, ob sie Mitglieder einer der beteiligten DGB-Gewerkschaften sind oder nicht!
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Viel Grau und wenig Licht für Leiharbeit - FAU Kiel und FAU Flensburg lassen nicht locker

Zeitarbeitsfirmen auf Kieler Jobmesse rückläufig

Am 29.9.2012 fand in Kiel zum fünften Mal die Barlag-Jobmesse statt. Seit mehreren Jahren demonstriert auch die FAU Kiel zusammen mit der FAU Flensburg gegen das absurde Konzept einer solchen Messe, auf der BesucherInnen sich in sozialpartnerschaftlicher Manier vor den Ausstellern zur Schau tragen sollen. Bewerbungsmappenchecks, Verhaltenstraining und Karrieretips sollen den zukünftigen Job-Empfängern helfen, die eigene Person optimal zu vermarkten. Möglichst gedankenlos sollen so auch die miesesten Jobs noch dankend in Empfang genommen werden.
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